Willkommen

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftlers Christian Schmitt. Sie finden auf diesen Seiten Informationen zu meinen >Forschungsinteressen, zu denen beispielsweise pathetische Filme, idyllische Texte und populäre Artefakte aller Art gehören. Außerdem dokumentiert die Seite meine Erfahrungen in der universitären >Lehre und außeruniversitäre Aktivitäten in der Kunst- und >Kulturvermittlung.

Informationen zu Neuerscheinungen, anstehenden Vorträgen und anderen aktuellen Aktivitäten finden Sie hier:

Neuerscheinung: Paradigmen des Idyllischen

Das erste Ergebnis unseres DFG-Netzwerks ‚Politiken der Idylle‘ ist erschienen: Der Band versammelt Beiträge einer Netzwerk-Tagung, die ‚Paradigmen des Idyllischen‘ gewidmet war. Mein Beitrag zu Felix Saltens Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde (1922/23) setzt sich kritisch mit der Einordnung des Romans als ‚Naturidylle‘ auseinander. Saltens Lebensgeschichte beschwört keine ’natürliche‘ Form des Sozialen, sondern fordert – Helmuth Plessner vorausgreifend – das genaue Gegenteil: Lebensformen und Verhaltenslehren, die von Distanziertheit und Künstlichkeit bestimmt sind. So entpuppt sich Bambi als neusachliche Idylle, die die Vorzüge der Kultur gegen jegliche Gemeinschaftseuphorie in Stellung bringt. >Zur Verlagsseite.

Preis der Lehre 2021

Ausgezeichnet: Für mein Seminar zur Kolportage-Literatur: Populäre Lesestoffe des 19. Jahrhunderts habe ich den Oldenburger Preis der Lehre in der Kategorie Forschendes Lernen gewonnen! Es gibt sogar ein Filmchen, in dem ich das Konzept erläutern und in Kolportageheftchen blättern durfte:

Mehr Informationen sind auf den >Seiten der Oldenburger Hochschuldidaktik zu finden. Unter anderem ist dort das komplette Lehrkonzept für die Veranstaltung als >Poster einsehbar.

Das gesamte Lehrprojekt, bei dem es sich um eine Kooperation Oldenburg-Münster handelt, hat auch eine eigene >Internetseite.

Neuerscheinung: Franz Grillparzer, „Der arme Spielmann“

Zur Neuausgabe von Grillparzers Erzählung ‚Der arme Spielmann‘ durfte ich ein Nachwort beisteuern, das nun hoffentlich Generationen von Schüler:innen mit soliden Informationen versorgen wird. Das Nachwort informiert nicht nur über die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Textes, sondern ordnet ihn auch in die kulturellen und medialen Kontexte seiner Zeit ein. >Zur Verlagsseite.

Tagung: Sibylla Schwarz

Anlässlich des 400. Jubiläums finden in Greifswald in diesem Jahr vielerlei Veranstaltungen zur Barockdichterin Sibylla Schwarz statt. Dazu gehört auch diese Tagung, zu der ich einen Vortrag über „Spielräume des Übersetzens bei Sibylla Schwarz“ beitragen darf. >Zur Seite der Universität Greifswald.

Ein Überblick über alle Veranstaltungen findet sich auf den >Seiten des Sibylla Schwarz-Vereins.

Nachtrag: Allerschönstes Herbstwetter gab es auch, in Greifswald. Im Hintergrund ist übrigens Schwarz‘ Geburtshaus zu sehen:

Tagung: Kolportage-Literatur

Die Tagung Kolportage-Literatur zielt auf eine Neubestimmung einer im 19. Jahrhundert verbreiteten Form populärer Literatur, deren Name sich einem konkreten Vertriebsweg verdankt, zunehmend aber auch zum Synonym für ‚triviale‘ Unterhaltungsliteratur schlechthin wird: der Kolportage. Ausgangspunkt ist eine einzigartige Sammlung populärer ‚Groschenheftchen‘ des 19. Jahrhunderts, die sich in den Beständen der Landesbibliothek Oldenburg befindet und bisher – obgleich katalogisch erschlossen – von der Forschung kaum beachtet wurde. Während die Heftchen vereinzelt zum Gegenstand sozialhistorischer und volkskundlicher Untersuchungen wurden, fehlen literatur- und medienwissenschaftliche Analysen, die das für Kolportageliteratur typische Zusammenspiel von Textverfahren, Medienformaten und Distributionsmechanismen in den Blick nehmen. Ziel der Tagung ist es, dafür geeignete Zugriffsweisen zu entwickeln und so der Medienliteraturgeschichte des 19. Jahrhunderts neue Impulse zu geben, unter Einbezug der bisher weniger beachteten Zeit des Vor- und unmittelbaren Nachmärz.

>Mehr Informationen zur Tagung gibt es auf den Webseiten des Projekts Kolportage/Literatur.

Seminarblog: Kolportage/Literatur

Das digitale Sommersemester hat Lehrende und Studierende vor einige Herausforderungen gestellt. Zum Glück gab es auch Erfolgserlebnisse wie dieses: ein Seminarergebnis in Form eines >Blogs, der eine im 19. Jahrhundert verbreitete Form populärer Literatur – Kolportageheftchen, die von spektakulären Katastrophen, Kriminalfällen oder Liebesgeschichten berichten – der Öffentlichkeit vorstellt. So macht digitale Lehre Spaß! Im nächsten Sommersemester geht dieses Lehrprojekt übrigens in die zweite Runde … >Zum Blog